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Home Sonderthemen Haus&Garten Große Preisunterschiede zwischen den Regionen
07:30 30.07.2018
Wie teuer die eigenen vier Wände sind, hängt entscheidend von der Lage ab. Hier gibt es große regionale Unterschiede. Foto: djd/immo-finanzcheck.de

djd. Ob Ein- oder Zweifamilienhaus, Eigentumswohnung oder Mehrfamilienhaus – die Preise für Eigenheime klettern in Deutschland weiter nach oben. Der Grund: Angesichts niedriger Zinsen ist Wohneigentum heute für immer mehr Menschen erschwinglich. Die Nachfrage ist entsprechend groß, das Angebot dagegen knapp. Experten gehen davon aus, dass sich an den steigenden Preisen bis 2030 im Wesentlichen nichts ändern wird. Wie teuer die eigenen vier Wände sind, hängt allerdings entscheidend von der Lage ab. Laut Preisstatistik gibt es deutliche regionale Unterschiede. Insbesondere in Deutschlands Metropolen und Großstädten müssen Hauskäufer oftmals tief in die Tasche greifen: Neben Hamburg und Berlin verzeichnen auch die Ballungszentren in Süddeutschland sowie das Rheinland enorme Anstiege.


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Mit Online-Rechner den realistischen Immobilienwert ermitteln

Bevor man Ausschau nach der passenden Immobilie hält, lohnt sich deshalb ein Blick in den jeweiligen Immobilienpreisspiegel der Region. Dieser vermittelt einen ersten Eindruck davon, mit welchen Kaufpreisen zu rechnen ist. Um den realistischen Marktwert einer Immobilie einzuschätzen, bedarf es allerdings einer genauen Wertermittlung. Ein von der Düsseldorfer Viantis AG speziell für Banken entwickelter und auf www.immo-finanzcheck.de frei zugänglicher Immobilienwert- Rechner beispielsweise benötigt dafür gerade einmal zwei Minuten. Das Besondere: Neben den üblichen Faktoren wie Art des Objekts, Größe, Ausstattung oder Alter liegen der Bewertung stets aktuelle Daten wie Lage und Bodenrichtwerte, Sachwertfaktoren oder Liegenschaftszinssätze zugrunde. Der ermittelte Immobilienwert kommt somit sehr nah an den tatsächlich erzielbaren Kaufpreis heran.

Übersteigen die in der Stadt geforderten Kaufpreise das Budget, kann das Eigenheim im Umland eine attraktive Alternative sein. Denn häufig sind Eigentumswohnungen und Häuser in Stadtnähe noch deutlich günstiger zu haben. Abgesehen davon ist das Angebot an geeigneten Immobilien meist weitaus größer. Wichtig bei der Entscheidungsfindung ist die Frage, ob die Infrastruktur außerhalb der Stadt den eigenen Bedürfnissen und Ansprüchen entspricht. Wie ist der öffentliche Personennahverkehr? Gibt es Einkaufsmöglichkeiten? Sind Schulen für die Kinder und Freizeitmöglichkeiten vorhanden? Denn genau wie Region und Lage ist auch der Faktor Infrastruktur entscheidend für den Wert einer Immobilie.

www.immo-finanzcheck.de
Eine neue Dacheindeckung wertet den Altbau optisch auf und schützt zugleich die Bausubstanz für viele Jahre. Nicht vergessen sollten Hausbesitzer bei dieser Gelegenheit die Wärmedämmung. Foto:djd/Paul Bauder/ Getty Images/Brand X
Eine neue Dacheindeckung wertet den Altbau optisch auf und schützt zugleich die Bausubstanz für viele Jahre. Nicht vergessen sollten Hausbesitzer bei dieser Gelegenheit die Wärmedämmung. Foto:djd/Paul Bauder/ Getty Images/Brand X

djd. Schon allein aufgrund seiner großen Fläche zählt das Dach zu den wichtigsten Faktoren für die Energieeffizienz von Gebäuden. Bis zu 30 Prozent der Energieverluste im Altbau gehen auf das Konto der Dacheindeckung. Der Grund dafür: Vielfach ist das „Oberstübchen“ des Zuhauses gar nicht oder nicht ausreichend gedämmt. Wenn ohnehin Baumaßnahmen anstehen, etwa eine neue Eindeckung oder ein Ausbau des Dachgeschosses, bildet dies die beste Gelegenheit, gleichzeitig für eine zeitgemäß gute Wärmedämmung sorgen zu lassen.

Dämmung senkt die Heizkosten und steigert den Wert

Hausbesitzer und Bewohner profitieren gleich mehrfach: Die Heizkosten sinken dauerhaft, der Wohnkomfort steigt dank eines verbesserten Raumklimas und zusätzlich ist eine Wärmedämmung immer auch eine lohnende Investition in den Werterhalt und die Wertsteigerung der Immobilie. Eine Dachdämmung sei aber kein Do-it-yourself-Projekt, warnt Ekkehard Fritz vom Dachsystem-Hersteller Bauder: „Wichtige Voraussetzungen dafür, dass die Sanierung die Erwartungen erfüllt, sind eine fachmännische Planung und Ausführung der Dachsanierung. Speziell geschulte Fachbetriebe können etwa zur Wahl des geeigneten Dämmverfahrens beraten.“ Während etwa bei der sogenannten Zwischensparrendämmung lediglich der Hohlraum zwischen den einzelnen Sparren aufgefüllt wird, geht die Aufsparrendämmung noch weiter. Hier erhält das gesamte Dach eine geschlossene Haube aus Dämmelementen. Das Resultat: Eine im Vergleich zur Zwischensparrendämmung bis zu 25 Prozent bessere Dämmleistung und somit dauerhaft weniger Heizkosten. Zugleich verbessert eine Dämmung ganzjährig das Raumklima unterm Dach. Im Winter ist es behaglich warm, im Sommer wird hingegen ein Überhitzen verhindert.

Dachaufbau mit System

Ein wichtiger Faktor für den langfristigen Energieerfolg ist zudem die Wahl des Dämmsystems. Ein professioneller Dachaufbau besteht immer aus mehreren Schichten, die gut aufeinander abgestimmt sein sollten. Dazu zählen Bedachung, Dachlattung, Dämmstoff, Dampfbremse, Sparren und schließlich die raumseitige Verkleidung. Altbaueigentümer, die eine Dachsanierung planen, finden geschulte und professionelle Verarbeiter aus der Nähe beispielsweise unter www.bauder.de. Hier gibt es zudem die Broschüre „Mein Ratgeber rund ums Dach“ mit vielen weiteren Tipps als kostenfreien Download.

www.bauder.de

Bei der Planung eines neuen Hauses oder bei einer Modernisierung sollte man nicht an der Installation von Elektro- und Kommunikationsanschlüssen sparen. Foto:djd/E.ON/thx
Bei der Planung eines neuen Hauses oder bei einer Modernisierung sollte man nicht an der Installation von Elektro- und Kommunikationsanschlüssen sparen. Foto:djd/E.ON/thx

djd. Ein Fernsehgerät in jedem dritten Haushalt, ein Telefon mit Wählscheibe in jedem siebten: Die spartanische Elektro- und Telekommunikationsausstattung im Deutschland der frühen 1960er-Jahre ist heute kaum mehr vorstellbar. Denn jetzt gehören neben E-Herd, Kühlschrank, Spülmaschine und Staubsauger auch Tablets, Smartphones, Laptops und Flachbildfernseher zur Grundausstattung der meisten Haushalte, weitere Geräte wie Saugroboter oder Sprachsteuerungsassistenten finden ebenfalls immer mehr Zuspruch. Entsprechend gewachsen sind die Anforderungen an die Elektroinstallation. Wer neu baut oder eine Immobilie modernisiert, sollte weitblickend planen und bei der Elektroinstallation nicht an der falschen Stelle sparen.

Neue zukunftsträchtige Energieanwendungen

Immer mehr Geräte benötigen einen dauerhaften Platz an der Dose, mobile Gadgets müssen ebenfalls temporär zum Aufladen eingestöpselt werden. Die Entwicklung geht aber noch in andere Richtungen: Mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach wird das Haus selbst zum Energieerzeuger, mit einer Wärmepumpenheizung oder einem großen Akkuspeicher kann es den selbst erzeugten Strom zum Großteil auch selbst nutzen. Eine eigene Stromtankstelle in der Garage könnte in naher Zukunft den Strom-Eigenverbrauch weiter steigern, intelligent sowie energieeffizient vernetzte Smart-Home-Systeme finden ebenfalls ihren Weg in immer mehr Wohnungen und Häuser. Unter www.eon.de/eonerleben beispielsweise gibt es mehr Informationen zu zukunftsträchtigen Energieanwendungen.

Leerrohre für Elektro- und Kommunikationsleitungen

Bei der Planung der Elektroinstallation helfen die sogenannten HEA-Ausstattungswerte nach RAL. Mit ihnen kann man die Elektroplanung für jeden Raum den eigenen Bedürfnissen entsprechend vorbereiten. Die Ausstattungswerte sind gekennzeichnet von einem Stern für die Mindestausstattung bis zu drei Sternen für die Komfortausstattung. Wer für die Hausautomation gerüstet sein möchte, kann sich an den Ausstattungsvarianten von einem Stern „plus“ bis drei Sterne „plus“ orientieren. „Lohnenswert ist es auf jeden Fall, in allen Räumen Leerrohre verlegen zu lassen.

www.marley.de

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