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Home Sonderthemen Haus&Garten Weiße, glatte Wände? Nein, danke!
12:04 28.01.2018
Individualität ist vielen Menschen auch bei der Wandgestaltung wichtig. Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz (2)

Je mehr der moderne Mensch auf seine individuelle Lebensweise pocht, umso stärker bejaht er Farben und Dekorationen in seinem unmittelbaren Umfeld. Immer mehr Kunden fragen nach Möglichkeiten der dekorativen Oberflächengestaltung. Die Zeit der weissen Zweckwand ist vorbei, gefragt sind farbig gestaltete Oberflächen im denzenten oder auffallenden, im floralen oder abstrakten Muster mit plastischen, glänzenden oder raumvergrößernden Effekten.

Dabei werden traditionelle Dekorationstechniken eingesetzt, die allerdings der zeitgenössischen Ästhetik-Vorstellung nur in neuer Bewertung und in neuer Umsetzung gerecht werden. Dies bedeutet, dass überlieferte Oberflächentechniken wie Marmorieren, Maserieren oder Glätten früher die Funktion hatten, Illusionen zu schaffen, also den Betrachter optisch zu täuschen. In ihrer heutigen Anwendung haben sie das nicht mehr nötig: Sie wollen kein wertvolles Material vorspiegeln, sondern vielmehr in ihrer kunstvollen Handwerkstechnik durchschaut und anerkannt werden.

In der Sprenkeltechnik zum Beispiel, die entweder steinigdichte Flächen, transparente Farbschleier oder plakative Kleckse hervorruft, ist das traditionelle Arbeitsgerät der Borstenpinsel oder auch die Spritzpistole, womit die Farbe punktartig auf der Fläche verteilt wird. Neu sind vorgefertigte „Sprenkel“, die als nicht mischbare Farbpartikel mit der Walze aufgetragen werden. Auch feste Teilchen kann man aufsprenkeln, was „Chipstechnik“ genannt wird. Ein- oder mehrfarbige Plättchen bringen wechselfarbig oder glitzernd Leben auf langweilige Wände.

Eine Technik jüngeren Datums ist die Betonlasur, die sich aus der traditionellen Pinsellasur auf neuem Anwendungsgebiet entwickelt hat. Grauer Beton erhält durch mehrere dünne Farbaufträge entweder farblich abgestufte oder gewolkte Effekte, was den ursprünglichen Baustoffcharakter vergessen lässt.

Bei der Wickeltechnik handelt es sich um eine alte, beliebte Dekorationstechnik, deren knittrigweiche Musterung, mit einem geknäulten Stück Stoff aufgetragen, vielfach variiert werden kann. So entsteht beispielsweise durch eine großzügig gesetzte, grobe Textur in Kontrastfarben eine moderne Interpretation der sonst üblichen dicht gewickelten Fläche in dezenter Ton-in-Ton-Kombination. Der Betrachter fühlt sich auch aus einiger Entfernung an kunstvoll abstrakte Formen erinnert.

Wände oder auch Objekte auf diese oder viele andere dekorative Arten vom Fachmann gestaltet, bringen eine persönliche und imagebildende Note in private, gewerbliche oder öffentliche Räume sowie auch auf Fassaden. Das Streben nach Individualität und Selbstdarstellung bewirkt einen Boom in der Wiederbelebung alter Oberflächentechniken, die aus beliebig reproduzierbaren Wänden einzigartige Flächen von kunsthandwerklichem Charakter machen. Der Maler und Lackierer führt diese anspruchsvollen Techniken nicht nur aus, sondern berät und informiert, wie sie im Einzelfall am sinnvollsten anzuwenden sind. Fragen Sie den Fachbetrieb der Maler- und Lackiererinnung nach den Gestaltungsmöglichkeiten für Ihr ganz persönliches Wohnumfeld.

Innungsfachbetriebe in Ihrer Nähe finden Sie unter 

www.qih.de/qih-suche.htmlwww.farbe.de/betriebssuche

Aus wintergrau wird frühlingsfrisch

Impfung ist wichtige Gesundheitsprophylaxe

Ganz einfach, einen tristen Raum in ein fröhliches Zimmer zu verwandeln – denkt man. Wer schlau ist, lässt sich von einem Innungsbetrieb des Maler- und Lackiererhandwerks über Erhaltungs- und Renovierungsmaßnahmen umfassend beraten und freut sich über profihaft ausgeführte Arbeit.

Immerhin gibt es eine große Anzahl von Malerarbeiten, von denen Laien besser die Finger lassen sollte. Das Lehrgeld könnte höher ausfallen, als die Rechnung des qualifizierten Fachbetriebs. Dies beginnt bereits bei den Anstricharbeiten, wo eine fachgerechte Untergrundbehandlung und der Einsatz von umweltgerechten Materialien, die in ihrer Wirkungsweise aufeinander abgestellt sind, immer größere Bedeutung gewinnt. Klassische Handwerkstechniken wie Spatolato Veneziano oder Stuccolustro geben Wohnräumen ein elegantes, mediterranes Flair; im Flur ist vielleicht Spachteln angesagt, im Bad marmorieren oder statt Fliesen ein dekorativer Putz.

Auch andere Techniken wie Maserieren, Tupfen oder Wischen liegen voll im Trend. Hier kann sich das Ergebnis aus erfahrender Hand immer sehen lassen: Die Wandanstriche werden zu Unikaten und können Räume optisch sehr positiv verändern.

Manch einer erlebt hier die neue Atmosphäre und sein mediterranes Wunder. Die Toscana im Wohnzimmer. Warum nicht?

Auch Tapeten erfreuen sich neuer Beliebtheit. Die Nachfrage zu hochwertigen Materialien in modernen Designs steigt fortlaufend. Für das persönliche Wohlbefinden findet sich sicher eine professionelle Lösung in der breiten Angebotspalette des Innungsfachbetriebs.

Malerfachbetriebe sparen nicht bei der Qualität des Materials und setzen Farbe ein, bei der ein fachmännisch ausgeführter Arbeitsgang für ein perfektes Aussehen der Wand genügt.

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